Bereits seit Ende September ist Wunderlist für Linux verfügbar. Seit neuestem ist die Aufgabenverwaltung Wunderlist auch über das Ubuntu Software Center installierbar. Das vereinfacht die Installation, die auch vorher lediglich auf das Herunterladen, Entpacken und Anlegen eines Icons beschränkt war, noch weiter. Trotzdem wird dieser Schritt nicht von allen Seiten begrüßt, da dies trotz Quelloffenheit vorbei am Grundsystem Debian geht.
Zur Installation von Wunderlist per Software Center muss ein Ubuntu 10.10 (Maverick Meerkat) oder 11.4 (Natty Narwhal) installiert sein. Wer schon die Selbst-Entpacken-Variante genutzt hat, der kann leicht wechseln, da die Daten sowieso über die Cloud synchronisiert werden. Dazu einfach nach dem Synchronisieren den Installations-Ordner (z.B. unterhalb von /opt/ löschen und ggf. die Verknüpfung entfernen).
Im Ubuntu Software Center muss die Applikation dann noch für 0 Euro gekauft werden – ja, das ist ähnlich wie bei den kostenlosen MP3s, die es von Zeit zu Zeit bei Amazon oder iTunes gibt: auch dort tauchen dann Buchungen mit 0 Euro auf.
Dann sollte Wunderlist unter “Anwendungen -> Zubehör” zu finden sein.
Beitrag zum Thema auf OMGUbuntu (englisch)
Beitrag der Entwickler im Wunderlist-Blog (englisch)


2 comments
Christoph says:
Okt 18, 2011
Ich muss das etwas präzessieren. Ich bin schon froh, dass Anwendungen wie eben Wunderlist im Software-Center auftauchen, aber im Falle von Wunderlist hätte ich es lieber gesehen, dass das Programm in den “richtigen” Paketquellen auftauchen würde. Allerdings dauert dieser Vorgang länger. Erst muss Debian Wunderlist aufnehmen und paketieren, und dann erst kann das Paket nach Ubuntu wandern – was nur alle halben Jahre passiert – Von daher ist das Software-Center wahrscheinlich die schnellste Option. Mal sehen wo Wunderlist in einem halben Jahr steht
Grüße
Christoph
dobersch says:
Okt 19, 2011
@Christoph:
danke für Deine Ergänzungen. Ja, das stimmt, dass dieser Prozess für die kommerzielle App-Enwicklung recht langwierig ist. Den Wunderlist-Jungs geht es ja zu allererst um möglichst große Verbreitung und das möglichst früh. Da ist es verständlich, dass sie nicht den “konservativen” Weg wählen. Vielleicht gibt es da ja doch Bestrebungen das parallel anzugehen.
Nützlicher Nebeneffekt: ich habe meinen Linux-Rechner dadurch mal von Lucid auf Maverick aktualisiert (ist ja wie von Dir auch erwähnt mindestens notwendig dafür) und mache gerade die Aktualisierung auf Natty…